BILDSCHAFFENDE METHODEN


Zu den bekannten bildschaffenden Methoden zählen die Steigbildmethode von R. Hauschka (nach Wala) und der von Lilli Kolisko, die Kuperfchloridkristallisation (von Ehrenfried Pfeiffer) und das Rundfilterchromatogramm, die auf Angaben von Rudolf Steiner zurückgehen und durch Fragestellungen von Naturwissenschaftlern weiter erforscht wurden. 

 

Die bildschaffenden Methoden finden seit Mitte der achtziger Jahre ein wachsendes Interesse. Neben den bekannten Analysemethoden, in Hinblick auf die Inhaltsstoffe und auch auf die Schadstoffe in den Lebensmitteln, findet der Gedanke an die lebendigen Bildekräfte (Vitalkräfte, Lebenskräfte, Ätherkräfte, Gestaltungskräfte) in der Ernährung mit dieser Untersuchungsmethode einen entsprechenden Raum zur Bestimmung einer ganzheitlichen Qualität.

 

Bei der Frage zum Ausdruck des Lebendigen in der Pflanze zeigt sich, dass diese in ihrem Wachstumsprozess einen bestimmten Grad an Ordnung in ihrer Struktur, Gestalt und Form entwickelt.(Wolfram Schwenk...) 

Bei einem Alterungsprozess wird der Strukturzerfall eines Lebensmittel sichtbar deutlich. So gehen gut ausgebildete, kräftige Strukturen in den bildgebenden Verfahren mit einer hohen Vitalaktivität eines Lebensmittels einher.

 

Prinzipiell werden aus den zu untersuchenden Proben ein wässrige Auszug hergestellt, der dann einem System zugesetzt wird, in dem aufgrund einer eigenen Instabilität ein formbildender und strukturbildender Vorgang stattfindet. Die sogenannten Strukturen werden nach morphologischen Kriterien ausgewertet. So beispielsweise bei der Kupferchloridkristallisation nach der Art, Anzahl und Ordnung der Verzweigungen und im weiteren im Hinblick auf den Untersuchungsgegenstand beurteilt.