Die Steigbildmethode nach Wala


Eine weitere bildschaffende Methode ist neben der Kupferchloridkristallisation die Steigbildmethode. Sie ist vor allem durch Liili Kolisko bekannt geworden. 

 

Sie ist im Grunde genommen eng mit der Kupferchloridkristallisation verwandt. Man nimmt auch hier verdünnte Salzlösungen (z.B. von Eisensulfat und Silbernitrat) und setzt in wässriger Lösung verdünnte, zu untersuchende Substanzen zu.

 

Man lässt im Vergleich aber nicht alle Lösungen zusammen in der Waagerechten auskristallisieren, sondern einzeln nacheinander senkrecht einen Papierstreifen hochsteigen. Die äußeren Bedingungen wie Luftfeuchte und Temperatur werden konstant gehalten. Auch hierbei entstehen schöne, ausdrucksstarke Bilder, deren Interpretation in ähnlicher Weise erfolgt wie die von Kristallisationen . Es handelt sich also um eine Form der Papierchromatographie, die von Lili Kolisko dahingehend abgewandelt wurde, dass sie nun mit ihrer Hilfe Wirkungen von Kräften nachweisen konnte, die mit den Sinnen sonst nicht oder nur schwer wahrnehmbar sind.

Anfangs untersuchte sie damit hoch potenzierte Substanzen, deren Wirkung parallel zunächst in Keimungsversuchen (mit Weizenkörnern) geprüft worden war. 

 

Später setzte sie die Methode auch ein, um die Wirkung der einzelnen Planeten auf verschiedene Metalle nachzuweisen. Insgesamt zielte Lili Kolisko mit ihrer bildschaffenden Methodik in dieselbe Richtung wie Dr. Ehrenfried Pfeiffer, und so werden heute die Steigbildmethode und die Kupferchloridkristallisation zum größten Teil auch gemeinsam eingesetzt, da sie sich in ihren Ergebnissen gegenseitig stützen und ergänzen.